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<title>Aschenputtel</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Aschenputtel</span></h1>
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<p><b>Aschenputtel</b> ist die Titelperson eines <a href="M%C3%A4rchen" title="Märchen">Märchens</a> (<a href="Aarne-Thompson-Uther-Index" title="Aarne-Thompson-Uther-Index">ATU</a> 510 A). Es steht in den <i><a href="Grimms_M%C3%A4rchen" title="Grimms Märchen">Kinder- und Hausmärchen</a></i> der <a href="Br%C3%BCder_Grimm" title="Brüder Grimm">Brüder Grimm</a> an Stelle 21 (KHM 21) und geht zum Teil auf <a href="Charles_Perrault" title="Charles Perrault">Charles Perraults</a> <i><a href="Cendrillon_ou_la_Petite_Pantoufle_de_verre" class="mw-redirect" title="Cendrillon ou la Petite Pantoufle de verre">Cendrillon ou la Petite Pantoufle de verre</a></i> (<i>Aschenputtel oder der kleine Glasschuh</i>)<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> von 1697 zurück. <a href="Ludwig_Bechstein" title="Ludwig Bechstein">Ludwig Bechstein</a> übernahm es als <b>Aschenbrödel</b> in sein <i><a href="Deutsches_M%C3%A4rchenbuch" title="Deutsches Märchenbuch">Deutsches Märchenbuch</a></i> (1845 Nr. 70, 1853 Nr. 62). Das Märchen erschien auch als <i>Die drei Schwestern</i> in <a href="Ignaz_Vinzenz_Zingerle" title="Ignaz Vinzenz Zingerle">Ignaz</a> und <a href="Josef_Zingerle" title="Josef Zingerle">Josef Zingerles</a> <i>Kinder- und Hausmärchen aus Tirol</i>.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein früheres Märchen ähnlichen Typs ist <i><a href="Die_Aschenkatze" title="Die Aschenkatze">Die Aschenkatze</a></i> in <a href="Giambattista_Basile" title="Giambattista Basile">Giambattista Basiles</a> <i><a href="Pentameron" title="Pentameron">Pentameron</a></i>. Perraults Fassung mit den in <a href="Schimmel_(Pferd)" title="Schimmel (Pferd)">Apfelschimmel</a> verwandelten Mäusen und dem <a href="K%C3%BCrbis" class="mw-redirect" title="Kürbis">Kürbis</a>, der mit Hilfe einer <a href="Fee" title="Fee">Fee</a> zur Kutsche wird, prägte <a href="Walt_Disney" title="Walt Disney">Walt Disneys</a> Zeichentrickfilm <i><a href="Cinderella_(1950)" title="Cinderella (1950)">Cinderella</a></i> von 1950 maßgeblich.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Inhalt_nach_den_Brüdern_Grimm_(1812)"><span id="Inhalt_nach_den_Br.C3.BCdern_Grimm_.281812.29"></span>Inhalt nach den Brüdern Grimm (1812)</h2></div>
<p>Die Tochter eines reichen Mannes wächst wohlbehütet auf. Als die Mutter stirbt, bittet sie auf dem Totenbett die Tochter, ein Bäumlein auf ihrem Grab zu pflanzen, an dem sie rütteln solle, wenn sie einen Wunsch habe, was die Tochter auch tut. Zwei Jahre nach dem Tod ihrer Mutter heiratet der Vater eine <a href="Witwe" title="Witwe">Witwe</a>, die zwei Töchter mit ins Haus bringt. <a href="Stiefmutter" title="Stiefmutter">Stiefmutter</a> und <a href="Stiefschwester" class="mw-redirect" title="Stiefschwester">Stiefschwestern</a> machen dem Mädchen auf alle erdenkliche Weise das Leben schwer. Weil es nicht nur gröbste Schmutzarbeit leisten, sondern fortan auch in der Asche neben dem Herd schlafen muss, wird das Mädchen <i>Aschenputtel</i><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> genannt.
</p><p>Eines Tages gibt der König einen Ball, der drei Tage dauert. Die Stiefschwestern lassen sich von Aschenputtel für den Ball vorbereiten und geben ihr eine Schüssel voller <a href="Linsen" title="Linsen">Linsen</a>, die sie bis zum Abend lesen soll. Als Aschenputtel sich an die Arbeit macht, kommen zwei Tauben angeflogen und fragen sie, ob sie ihr helfen sollen. Aschenputtel antwortet: „Ja, die schlechten ins Kröpfchen, die guten ins Töpfchen.“ Dann stellt sie sich auf die oberste Stufe des Taubenschlages und kann so ihre Schwestern beim Tanz mit dem Prinzen sehen.
</p><p>Als die Schwestern am nächsten Tag die gelesenen Linsen sehen und hören, dass Aschenputtel ihnen zugesehen hat, lassen sie den Taubenschlag abreißen. Sie geben dem Mädchen einen Sack voll <a href="Wicken_(Vicia)" title="Wicken (Vicia)">Wicken</a>, die Aschenputtel wieder auslesen soll. Abermals fliegen die Tauben herbei und helfen ihr bei der Aufgabe. Sie raten ihr, zu dem Bäumlein auf dem Grab ihrer Mutter zu gehen und sich schöne Kleider zu wünschen, aber sie solle vor Mitternacht wieder zu Hause sein. Als Aschenputtel also das Bäumchen schüttelt und spricht: „Bäumlein, rüttel und schüttel dich, wirf schöne Kleider herab für mich!“, liegen danach ein silbernes Kleid sowie Perlen, Strümpfe und silberne Pantoffeln vor ihr.
</p><p>Als sie das Kleid angezogen hat, steht vor ihrer Tür ein Wagen mit sechs <a href="Rappe" title="Rappe">Rappen</a>, der sie zum Schloss bringt. Im Schloss hält der Prinz sie für eine fremde Prinzessin, und die Schwestern, die sie nicht erkennen, ärgern sich, dass jemand schöner ist als sie. Um Mitternacht verlässt Aschenputtel den Ball und gibt die Kleider an das Bäumchen auf dem Grab zurück.
</p><p>Am nächsten Morgen sind die Schwestern schlechtgelaunt und geben Aschenputtel erneut eine Schüssel mit <a href="Erbsen_(Gattung)" title="Erbsen (Gattung)">Erbsen</a>, die sie aussortieren muss. Wieder helfen ihr die Tauben, und sie geht zu dem Bäumchen für ein neues Kleid. Diesmal ist es aus Gold und Edelsteinen, und sie erhält auch goldene Schuhe. Vor ihrer Tür steht diesmal ein Wagen mit sechs Schimmeln, der sie zum Ball fährt. Als die Schwestern sie sehen und nicht erkennen, werden sie blass vor Neid. Der Prinz hat aber, damit sie nicht so schnell fortlaufen kann, die Schlosstreppe mit <a href="Pech_(Stoff)" title="Pech (Stoff)">Pech</a> bestrichen. Aschenputtel vergisst beim Tanzen die Zeit. Als sie den Glockenschlag hört, fällt ihr die Warnung der Tauben ein, und sie erschrickt.
</p><p>Beim Hinausrennen bleibt einer ihrer Schuhe im Pech hängen. Der Prinz lässt bekanntgeben, dass er Diejenige heirate, der der Schuh passe, doch allen ist der Schuh zu klein. Der Königssohn forscht auch im Haus des Vaters nach. Die beiden Stiefschwestern versuchen vergebens, den zierlichen Schuh über ihre Füße zu ziehen. Auf den Rat der Mutter hin schneidet sich die erste die Ferse und die zweite den großen Zeh ab. Auf dem Weg zum Tor wird der Betrug jedoch beide Male durch die Tauben aufgedeckt: „Rucke di guck, rucke di guck! Blut ist im Schuck (Schuh): Der Schuck ist zu klein, die rechte Braut sitzt noch daheim.“ Aschenputtel, der als Einziger der Schuh passt, wird schließlich als wahre Braut erkannt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Veränderungen_bei_Grimm_(1819)_und_Bechstein_(1845)"><span id="Ver.C3.A4nderungen_bei_Grimm_.281819.29_und_Bechstein_.281845.29"></span>Veränderungen bei Grimm (1819) und Bechstein (1845)</h2></div>
<p>Ab der Fassung von 1819 pflanzt Aschenputtel das Haselnussbäumchen, das es sich von seinem Vater gewünscht hat, auf dem Grab der Mutter. Auf dem Baum lässt sich dann ein Vöglein nieder, das Aschenputtel gibt, was es sich wünscht. Nun sind es nicht mehr nur zwei Tauben, die Aschenputtel beim Lesen der Linsen helfen, sondern eine ganze Schar. Als Aschenputtel zu dem Baum sagt: „Bäumchen, rüttel dich und schüttel dich! wirf Gold und Silber über mich!“, da wirft der Vogel ein goldenes und silbernes Kleid herunter. Der Königssohn begleitet Aschenputtel auf dem Heimweg, doch es entwischt ihm ins Taubenhaus, das der Prinz auf der Suche nach ihm mit einer Axt entzweischlägt.
</p><p>Am nächsten Abend wiederholt sich der Vorgang, diesmal entwischt Aschenputtel auf einen Birnbaum im Garten, den der Vater mit einer Axt schlägt. Als die Stiefschwestern mit dem Prinzen davonreiten wollen, kommen sie am Haselbäumchen auf dem Grab vorbei, wo die beiden Tauben auf das Blut im Schuh hinweisen. Im Vergleich zur Urfassung von 1812, die mit dem Erkennen der richtigen Braut endet, erweitern die Brüder Grimm in der Fassung von 1819 das Märchen um Aschenputtels Hochzeit mit dem Prinzen. Dabei erhalten die Stiefschwestern, die Aschenputtel zur Kirche begleiten, ihre gerechte Strafe, indem ihnen die zwei Tauben die Augen auspicken.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Inhaltsangabe_nach_Perrault_(1697)"><span id="Inhaltsangabe_nach_Perrault_.281697.29"></span>Inhaltsangabe nach Perrault (1697)</h2></div>
<p><i><a href="Cendrillon" title="Cendrillon">Cendrillon</a></i> ist wie bei den Brüdern Grimm, die das Märchen aus mündlichen Erzählungen (Adaptionen von Perrault) übernommen und in ihre Sammlung aufgenommen hatten, das gedemütigte Mädchen aus erster Ehe eines Edelmannes. Das Motiv des Grabes und des Haselbäumchens fehlt bei Perrault. Stattdessen ist es eine gute <a href="Fee" title="Fee">Fee</a>, eine Tante von Cendrillon, die dem schönen Mädchen hilft. Als die Stiefschwestern zum Ball wollen, darf Cendrillon, die die Dienste einer niederen Magd verrichten muss, sie nicht begleiten.
</p><p>In ihrer Not wendet sie sich an ihre Tante. Diese lässt Cendrillon zunächst einen Kürbis holen, den die Tante aushöhlt und mit ihrem Zauberstab in eine Kutsche verwandelt. Mäuse und Ratten und einige Eidechsen werden von ihr in Apfelschimmel, einen Kutscher und Lakaien verwandelt. Als die Fee Cendrillon mit ihrem Zauberstab berührt, hat diese prächtige Kleider an. Die Fee gibt ihr auch Glasschuhe (bei Grimm und Bechstein hingegen: kleine goldene Schuhe), in denen Cendrillon zum Ball erscheint. Ein entscheidendes und bei Perrault deutlicher herausgearbeitetes Motiv ist, dass Cendrillon vor Mitternacht zurückkehren muss, weil sonst der Zauber vergeht.
</p><p>Cendrillon gilt als Schönste auf dem Ball und wird auch von den Stiefschwestern nicht erkannt. Am zweiten Ballabend, an dem Cendrillon noch prächtiger herausgeputzt ist, verpasst sie beinahe die Mitternacht, eilt beim ersten Glockenschlag hinaus und verliert dabei einen ihrer Glasschuhe, der sich nicht zurückverwandelt. Nun lässt der Prinz im ganzen Land bekannt geben, dass er nur das Mädchen heiraten will, dem der Schuh passt. Er beauftragt einen Höfling, die Anprobe vorzunehmen.
</p><p>Die beiden Stiefschwestern scheitern bei dem Versuch, während der Schuh Cendrillon passt. Sie zieht nun den zweiten Schuh aus der Tasche. In diesem Moment kommt die Fee hinzu und verwandelt Cendrillons Küchenkittel in die prächtigsten Kleider. Eine Bestrafung der Stiefschwestern erfolgt nicht, weil ihnen Cendrillon verzeiht. Am Tag von Cendrillons Hochzeit mit dem Prinzen werden auch die Stiefschwestern mit zwei vornehmen Herren vom Hof verheiratet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Textgeschichte_bei_Grimm">Textgeschichte bei Grimm</h2></div>
<p>Im Text der 1. Auflage von 1812 treten die Vögel erst auf, als sie Aschenputtel die Linsen lesen, den ersten Festabend sieht es dann nur vom Taubenschlag aus. Ab der 2. Auflage entsteht der Grabbaum (vgl. KHM <a href="Von_dem_Machandelboom" title="Von dem Machandelboom">47</a>, <a href="Ein%C3%A4uglein%2C_Zwei%C3%A4uglein_und_Drei%C3%A4uglein" title="Einäuglein, Zweiäuglein und Dreiäuglein">130</a>) aus des Vaters Mitbringsel (vgl. KHM <a href="Das_singende_springende_L%C3%B6weneckerchen" title="Das singende springende Löweneckerchen">88</a>), dem Haselreis, wo das weinende Kind nun dem Vogel begegnet. So kann es am Festabend um Hilfe bitten. Alle Vöglein unter dem Himmel kommen dazu (die Szene wurde oft bildlich dargestellt), es lässt sich „Gold und Silber“ vom Baum werfen. So bringen drei Festtage lediglich die Steigerung mit noch schöneren Kleidern (vgl. KHM <a href="Allerleirauh" title="Allerleirauh">65</a>, <a href="Die_wahre_Braut" title="Die wahre Braut">186</a>). Taubenhaus und neu eingeführter Birnbaum sind nur Fluchtversteck vor dem Prinzen. Der Vater ahnt, „sollte es Aschenputtel sein.“ Anstelle mitternächtlichen Verschwindens der Festkleider (wie bei Perrault) tritt nun die Pechfalle, worin Aschenputtel den Schuh verliert. Dass die Tauben die Schwestern mit Blindheit strafen, ist neu. Es entfiel Aschenputtels Klage: „wenn das meine Mutter wüßte!“ (vgl. KHM <a href="Die_G%C3%A4nsemagd" title="Die Gänsemagd">89</a>) sowie die Wendung, der Prinz wollte wissen „woher sie gekommen und wohin sie fahre“ (vgl. KHM <a href="Die_zw%C3%B6lf_Br%C3%BCder" title="Die zwölf Brüder">9</a>).
</p><p>Spätere Auflagen ändern nur einzelne Formulierungen. Die Schwestern schimpfen ab der 3. Auflage „Was soll das Geschöpf (statt „Was will der Unnütz“) in den Stuben“, ab der 6. Auflage „Soll die dumme Gans (vgl. KHM <a href="H%C3%A4nsel_und_Gretel" title="Hänsel und Gretel">15</a>)<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bei uns in der Stube sitzen!“, sie spotten: „Seht einmal die stolze Prinzessin, wie sie geputzt ist!“. Aus „hast nichts am Leib, und hast keine Kleider, und kannst nicht tanzen, und willst zur Hochzeit!“ wird zur 4. Auflage: „du willst zur Hochzeit, und hast keine Kleider, willst tanzen, und hast keine Schuhe!“ Der „Birnbaum voll herrlichem Obst“ wird zur 4. Auflage ein „Baum an dem die herrlichsten Birnen hiengen“, die Heldin klettert „behend wie ein Eichhörnchen“. Die Pechfalle auf der Treppe wird klar als List des Prinzen benannt, die Schwestern leiden mit verletztem Fuß Schmerzen. Des Vaters „kleines, garstiges Aschenputtel“, ab der 4. Auflage „kleines verbuttetes Aschenputtel“, drückt den Fuß etwas in den Schuh, „so stand es darin, als wär er ihm angegossen“, ab der 6. Auflage setzt es sich auf einen Schemel und steckt den Fuß einfach in den Schuh.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bechstein">Bechstein</h2></div>
<p><a href="Ludwig_Bechstein" title="Ludwig Bechstein">Ludwig Bechsteins</a> <i>Aschenbrödel</i> erschien 1845 in <i>Deutsches Märchenbuch</i> erst an Stelle 70, später an Stelle 62. Es entspricht inhaltlich weitgehend der damals aktuellen 4. oder 5. Auflage von Grimms Märchen, die er als Quelle auch nennt, ist aber kürzer und im Wortlaut neu, mit weniger wörtlichen Reden.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Linsenlesen findet im Garten beim Haselbaum statt, die Heldin bekommt zweimal zwei Stunden Zeit, statt wie bei Grimm zuletzt nur eine halbe Stunde. Der Vogel ruft:
</p>
<dl><dd>„Mein liebes Kind, o sage mir,</dd>
<dd>Was du wünschest, schenk ich dir!“</dd></dl>
<p>Aschenbrödel antwortet:
</p>
<dl><dd>„O liebes Bäumchen, rüttle dich!</dd>
<dd>O liebes Bäumchen, schüttle dich!</dd>
<dd>Wirf schöne Kleider über mich!“</dd></dl>
<p>Taubenhaus, Birnbaum und Pechfalle fehlen, den Schuh verliert es „von ungefähr“, und der Prinz reitet damit von Haus zu Haus. Bei der Probe scheinen die Füße der Schwestern größer zu werden, ohne Abschneiden von Zeh und Ferse.
</p><p>Ähnlich ist auch Bechsteins <i><a href="Aschenp%C3%BCster_mit_der_W%C3%BCnschelgerte" title="Aschenpüster mit der Wünschelgerte">Aschenpüster mit der Wünschelgerte</a></i>, es steht in <i>Neues deutsches Märchenbuch</i> an erster Stelle. In <i><a href="Das_Nu%C3%9Fzweiglein" title="Das Nußzweiglein">Das Nußzweiglein</a></i> stößt der Zweig dem Vater an den Hut. Die Feste ähneln <i><a href="Die_Rosenk%C3%B6nigin_(Bechstein)" title="Die Rosenkönigin (Bechstein)">Die Rosenkönigin</a></i>, das Baumgedicht <i><a href="Der_Garten_im_Brunnen" title="Der Garten im Brunnen">Der Garten im Brunnen</a></i>, diese Märchen fehlen in späteren Auflagen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Meier">Meier</h2></div>
<p>Kürzer sind auch zwei Texte in <a href="Ernst_Heinrich_Meier" title="Ernst Heinrich Meier">Ernst Heinrich Meiers</a> <i><a href="Deutsche_Volksm%C3%A4rchen_aus_Schwaben" title="Deutsche Volksmärchen aus Schwaben">Deutsche Volksmärchen aus Schwaben</a></i>, 1852: In Nr. 4 <i>Aschengrittel</i> gibt ein „Zwergle“ in einem Brunnen die Kleider. Der König schaut selbst in den Schuh: „Gru, Gru! / Der Schuh ist voll Blut! / Das ist nicht die rechte Braut.“<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Nr. 43 <i>Eschenfidle</i> ist es ein weißes Männlein unter einem Baum. Das Mädchen geht in den Kleidern zur Kirche, kommt immer als letzte, geht als erste, der Kaufmann wird aufmerksam.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Jeweils kommt auch die Pechfalle vor.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Herkunft">Herkunft</h2></div>
<p>Schon Grimms Kommentar <i>Zum Aschenputtel</i> in der 1. Auflage von 1812 beginnt mit den Worten: „gehört unter die bekanntesten und wird aller Enden erzählt“ und nennt verschiedene nieder- und oberdeutsche, dänische, polnische und slawische Namen Aschenputtels, ein Bühnenstück <i>Aescherling</i> und andere Fassungen: <a href="Charles_Perrault" title="Charles Perrault">Perraults</a> <i><a href="Cendrillon" title="Cendrillon">Cendrillon</a> ou la Petite Pantoufle de verre</i>, <a href="Marie-Catherine_d%E2%80%99Aulnoy" title="Marie-Catherine d’Aulnoy">Aulnoys</a> <i>Finette Cendron</i>, <a href="Giambattista_Basile" title="Giambattista Basile">Basiles</a> <i><a href="Die_Aschenkatze" title="Die Aschenkatze">La gatta cenerentola</a></i>, KHM 65 <i><a href="Allerleirauh" title="Allerleirauh">Allerleirauh</a></i>.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>
Grimms Märchen selbst verwenden Aschenputtel als stehenden Begriff, wenn in der Einleitung zu <i><a href="Frau_Holle" title="Frau Holle">Frau Holle</a></i> die gute Tochter „der Aschenputtel im Haus“<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ist und <i><a href="Jungfrau_Maleen" title="Jungfrau Maleen">Jungfrau Maleen</a></i> von der falschen Braut „Aschenputtel“ genannt wird.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <i><a href="De_wilde_Mann" title="De wilde Mann">De wilde Mann</a></i> wird im Kommentar als männliches Aschenputtel bezeichnet.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Deutsches_W%C3%B6rterbuch" title="Deutsches Wörterbuch">Grimms Wörterbuch</a> erwähnt <i>Aschenputtel</i> als „der hessische name“ für <i>Aschenbrödel,</i><sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ein in Asche „brodelnder“ Küchenjunge:</p><blockquote><p>„dies wort (<i>Aschenbrödel</i>) enthält eine uralte, in den märchen ständige und reicher entfaltung fähige vorstellung. von drei söhnen gilt der jüngste für dumm und wird verachtet, weil er seine erste jugend im schmutz und in der asche der küche zubringt; als endlich seine zeit erscheint, tritt er auf, thut es seinen brüdern weit zuvor und erreicht das höchste ziel.“ „...“ „fabel und name gehen aber gleich häufig auf die dritte oder jüngste tochter über, die im schmutz der küche schwere arbeit verrichtet, der zuletzt für ihr aschengewand königlicher schmuck zu theil wird.“<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></p></blockquote>
<p>Grimms Anmerkung von 1856 notiert zur Herkunft „Nach drei Erzählungen aus Hessen“. Eine davon „aus Zwehrn“ (wohl von <a href="Dorothea_Viehmann" title="Dorothea Viehmann">Dorothea Viehmann</a>) endet so, dass der König Schlüssel zur verbotenen Kammer da lässt (wie <i><a href="Blaubart" title="Blaubart">Blaubart</a></i>), darin findet sie einen Blutbrunnen, in den die böse Schwester sie wirft, um sie zu ersetzen, wie in <i><a href="Br%C3%BCderchen_und_Schwesterchen" title="Brüderchen und Schwesterchen">Brüderchen und Schwesterchen</a></i>. Der Schluss einer vierten Erzählung „aus dem Meklenburgischen“ erinnere an <a href="Genoveva_von_Brabant" title="Genoveva von Brabant">Genoveva von Brabant</a>: Stiefmutter und -schwester vertauschen der Königin neugeborene Söhne mit Hunden und lassen sie vom Gärtner töten, der sie aber in eine Waldhöhle bringt, wo sie mit einer Hirschkuh aufwachsen, schließlich wird der König auf die wilden goldhaarigen Buben aufmerksam.
</p><p>In einer fünften „aus dem Paderbörnischen“ will die Gräfin ein Kind so rot und weiß wie Rose und Schnee (wie <i><a href="Schneewittchen" title="Schneewittchen">Schneewittchen</a></i>), die Amme stürzt sie aus dem Fenster, das Kind weint aufs Grab und erhält den Schlüssel zu einem Baum (wie <i><a href="Marienkind" title="Marienkind">Marienkind</a></i>). Darin sind Kleider, Seife und Gebetbuch, der Graf hält es fest, indem er die Kirchenschwelle mit Pech bestreicht. In einer sechsten in <a href="Johann_Gustav_Gottlieb_B%C3%BCsching" title="Johann Gustav Gottlieb Büsching">Büschings</a> <i>Wöchentl. Nachrichten 1, 139</i> bellt ein Hund bei der falschen Braut „wu, wu, wu! / Schuh voll Blut!“, bei der rechten „wu, wu, wu! / Schuh paßt gut!“ In <i>Hagens Erzählungen und Märchen 2, 339</i> bellt er „hau, hau, hau, hau, hau, / mein Herr hat nicht die rechte Frau“. Sie nennen noch <a href="Theodor_Colshorn" title="Theodor Colshorn">Colshorn</a> Nr. 44, <a href="Ernst_Heinrich_Meier" title="Ernst Heinrich Meier">Meier</a> Nr. 4.
</p><p>Die Brüder Grimm stellen fest, das Märchen gehöre „zu den bekanntesten und wird aller Enden erzählt“, auch als „Askenpüster“, „Askenböel“, „Askenbüel“, „Aschenpöselken von pöseln, mühsam (die Erbsen aus der Asche) suchen“, „Aschpuck“, „Aschenpuddel“, „Aschenbrödel“, „Äscherling“, „Aschengrittel“, „Aschengruttel“, „Äschengrusel“, „dänisch und schwedisch Askefis, vom blasen in die Asche (at fise i Asken). Jamieson v. Assiepet, Ashypet, Ashiepattle, a neglected child, employed in the lowest kitchenwork. Polnisch Kopciuszek von Kopec, Ruß, Rauch.“ „Aschenprödel“ sei auch ein von stolzen Brüdern verachteter Knabe, ähnlich <i><a href="Der_Eisenhans" title="Der Eisenhans">Der Eisenhans</a></i>, „Aschentagger“ bei <a href="Ignaz_Vinzenz_Zingerle" title="Ignaz Vinzenz Zingerle">Zingerle</a> „S. 395“, sie sammeln Beispiele. <a href="Odysseus" title="Odysseus">Odysseus</a> setzt sich bei <a href="Alkinoos_(Sohn_des_Nausithoos)" title="Alkinoos (Sohn des Nausithoos)">Alkinoos</a> in die Asche. Dass Tauben rein lesen, sei oft erwähnt, so bei Meister Sîgeher<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> („MS. 2, 221b“), „dem milten bin ich senfte bî / mit linden sprüchen süezen, / schône alz ez ein turteltûbe habe erlesen.“
</p><p>Bei <a href="Johann_Geiler_von_Kaysersberg" title="Johann Geiler von Kaysersberg">Geiler von Keisersberg</a> in <i>Brosamen Bl. 88b</i> lese die Taube die reinsten Körnchen auf, daher sage man zu sauberem Korn, „es ist eben als hetten es die tauben zsamen getragen“. In <a href="Johannes_Pauli_(Franziskaner)" title="Johannes Pauli (Franziskaner)">Paulis</a> <i>Schimpf und Ernst</i> (1535) „Cap. 315 Blatt 60a“ kniet eine Frau ganz hinten in der Kirche, eine Taube liest ihre Tränen auf. Zur Erkennung am verlorenen Schuh nennen sie <a href="Rhodopis_(Het%C3%A4re)" title="Rhodopis (Hetäre)">Rhodope</a> („Aelian Var. Lib. 13“). <a href="Kudrun" title="Kudrun">Kudrun</a> werde im Unglück Aschenbrödel. Sie nennen noch <a href="Giambattista_Basile" title="Giambattista Basile">Basiles</a> <i><a href="Die_Aschenkatze" title="Die Aschenkatze">Cennerentola</a></i>, <a href="Charles_Perrault" title="Charles Perrault">Perraults</a> <i><a href="Cendrillon" title="Cendrillon">Cendrillon</a> ou la Petite Pantoufle de verre</i>, <a href="Marie-Catherine_d%E2%80%99Aulnoy" title="Marie-Catherine d’Aulnoy">Aulnoys</a> <i>Finette Cendron</i>, norwegisch bei <a href="Peter_Christen_Asbj%C3%B8rnsen" title="Peter Christen Asbjørnsen">Asbjörnsen</a> „S. 110“, ungarisch bei <a href="Heinrich_Christoph_Gottlieb_Stier" class="mw-redirect" title="Heinrich Christoph Gottlieb Stier">Stier</a> „S. 34 folg.“, serbisch bei <a href="Vuk_Stefanovi%C4%87_Karad%C5%BEi%C4%87" class="mw-redirect" title="Vuk Stefanović Karadžić">Wuk</a> Nr. 32, KHM 65 <i><a href="Allerleirauh" title="Allerleirauh">Allerleirauh</a></i>, KHM 130 <i><a href="Ein%C3%A4uglein%2C_Zwei%C3%A4uglein_und_Drei%C3%A4uglein" title="Einäuglein, Zweiäuglein und Dreiäuglein">Einäuglein, Zweiäuglein und Dreiäuglein</a></i>.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine Wilhelm Grimm in Marburg zugekommene Niederschrift <i>Aschenputtels</i> war Teil der handschriftlichen Urfassung von 1810, ging in diesem Fall aber verloren.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Text der 1. Auflage kam teils von der sogenannten „Marburger Märchenfrau“, aus <a href="Charles_Perrault" title="Charles Perrault">Perraults</a> <i><a href="Cendrillon" title="Cendrillon">Cendrillon</a></i> und <i>Laskopal und Miliwka</i> in <i>Sagen der böhmischen Vorzeit</i> (anonym, 1808), die 2. Auflage auch von <a href="Dorothea_Viehmann" title="Dorothea Viehmann">Dorothea Viehmann</a>.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Laut <a href="Hans-J%C3%B6rg_Uther" title="Hans-Jörg Uther">Hans-Jörg Uther</a> ist die Herkunft nicht eindeutig zu klären. Er nennt zum Vergleich <a href="Charles_Perrault" title="Charles Perrault">Perraults</a> <i><a href="Cendrillon" title="Cendrillon">Cendrillon</a></i>, aber auch <a href="Marie-Catherine_d%E2%80%99Aulnoy" title="Marie-Catherine d’Aulnoy">d’Aulnoys</a> <i>Finette Cendron</i> und <i>La Belle aux chevaux d’or</i>, ferner <i>Laskopal und Miliwka</i> in <i>Sagen der böhmischen Vorzeit</i> (anonym, 1808). Er stellt fest, dass es bis ins 19. Jahrhundert hinein deutsche Fassungen von Aulnoys Märchen gab, nennt aber auch Publikationen, die um 1810 die Verbreitung in <a href="Zittau" title="Zittau">Zittau</a> oder im <a href="Harz_(Mittelgebirge)" title="Harz (Mittelgebirge)">Harz</a> betonen. Eine Leitfassung hatte sich anscheinend noch nicht herausgebildet. Die Brüder Grimm wählten die niederdeutsche Namensform <i>Aschenputtel</i> wohl in Abgrenzung zu früheren Fassungen aus dem Französischen. Eine der ersten Perrault-Übersetzungen hieß um 1760 <i>Aschen-Brodel</i>, und d’Aulnoys <i>Finette Cendron</i> in <i>Die Blaue Bibliothek aller Nationen</i> (Bd. 4, 1790) <i>Aschenbrödel</i>.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Rainer Wehse erklärt den Namen der Heldin mit griechisch <i>achylia</i> (Asche) und <i>pouttos</i> oder <i>poutti</i> (weibliches Genital), <i>Achylopouttoura</i> sei in griechischen Varianten eine Frau, die am Herd hockt, eigentlich eine Katze, die von Asche unten schmutzig ist. Namen mit „Asche“ hat sie nur in Europa. Das Körnerlesen soll die Heldin daheim festhalten, kann also durch andere unlösbare Aufgaben ersetzt sein. Die Fliehende wirft Geld, Juwelen oder Asche hinter sich (vgl. <a href="Atalante" title="Atalante">Atalante</a>) oder macht mit Zauberformeln Nebel.
</p><p>Jünger ist das Motiv der Pechfalle, in der sie den Schuh verliert. Dass ein schöner Fuß klein ist, passt zu orientalischem Ursprung. Die oft in Versform sprechenden Tierzeugen verraten in der älteren Form der Heldin Versteck, in der jüngeren die kaputten Füße der Schwestern. Der Baum ist in Großbritannien und Skandinavien ein Stein, Hügel oder Haus. Das Grab mit Baum scheint Überrest einer „toten Mutter als Helfer“ oder der „Kuh als Helfer“, in deren Bauch ein Kleinod ist oder auf deren Grab der „kleiderspendende Baum“ steht. Diese Formen sind älter, weiter verbreitet und bilden als <a href="Aarne-Thompson-Index" class="mw-redirect" title="Aarne-Thompson-Index">AaTh</a> 511 oft den Anfang des Märchens (wie in Grimms <i><a href="Ein%C3%A4uglein%2C_Zwei%C3%A4uglein_und_Drei%C3%A4uglein" title="Einäuglein, Zweiäuglein und Dreiäuglein">Einäuglein, Zweiäuglein und Dreiäuglein</a></i>). Der Verbund aus AaTh 511 und AaTh 510 A kommt von Irland bis Japan vor, die reduzierte Form AaTh 510 A in Nord-, Mittel- und Osteuropa, weniger in Südeuropa, wo AaTh 510 B (wie Grimms <i><a href="Allerleirauh" title="Allerleirauh">Allerleirauh</a></i>) häufiger ist.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Interpretationen">Interpretationen</h2></div>
<p><i>Aschenputtel</i> bleibt eines der beliebtesten Märchen. Für <a href="Ernst_Tegethoff" title="Ernst Tegethoff">Ernst Tegethoff</a> war es „Glückstraum sozial Entrechteter“, für <a href="Max_L%C3%BCthi_(Literaturwissenschaftler)" title="Max Lüthi (Literaturwissenschaftler)">Max Lüthi</a> auch Antizipation künftiger Möglichkeiten, Entwurf einer Entwicklung, laut Rainer Wehse vielleicht, weil es <a href="Zauberm%C3%A4rchen" title="Zaubermärchen">Zaubermärchen</a> und lebensnahe Schicksalsschilderung ist.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Tauben" title="Tauben">Tauben</a> sind ein christliches Symbol des <a href="Heiliger_Geist" title="Heiliger Geist">Heiligen Geistes</a> (<a href="Evangelium_nach_Matth%C3%A4us" title="Evangelium nach Matthäus"><span style="white-space:nowrap;">Mt</span></a> 3,16 , vgl. KHM <a href="Die_drei_Sprachen" title="Die drei Sprachen">33</a>, <a href="Die_Nelke" title="Die Nelke">76</a>). Der <a href="Anthroposophie" title="Anthroposophie">Anthroposoph</a> <a href="Rudolf_Meyer_(Anthroposoph)" title="Rudolf Meyer (Anthroposoph)">Rudolf Meyer</a> spricht auch vom Leuchten der „Seelenkleider“ zur Vereinigung mit dem „Geistselbst“ (<a href="2._Brief_des_Paulus_an_die_Korinther" title="2. Brief des Paulus an die Korinther"><span style="white-space:nowrap;">2 Kor</span></a> 5,2 ). Bei Edzard Storck erfährt das fromme Mädchen, dank mütterlicher „Weisheitskräfte der Vergangenheit“, durch den Vater vom himmlischen Vater (<a href="Brief_des_Paulus_an_die_Epheser" title="Brief des Paulus an die Epheser"><span style="white-space:nowrap;">Eph</span></a> 3,15 ), dafür müssen „Kopfkräfte des Verstandes“ zurücktreten. Die Hasel ist heilig (<a href="Jesaja" title="Jesaja"><span style="white-space:nowrap;">Jes</span></a> 11,1 ), zieht nach <a href="Rudolf_Steiner" title="Rudolf Steiner">Rudolf Steiner</a> Kräfte in den Boden, die Tränen wie eine kultische Weihe. Das Kreuz wird zum Lebensbaum (<a href="Novalis" title="Novalis">Novalis</a>’ <i><a href="Hymnen_an_die_Nacht" title="Hymnen an die Nacht">Hymnen an die Nacht</a></i>, 3: „… floß die Wehmut in eine neue, unergründliche Welt“), göttliche Liebeswirklichkeit gegenwärtig (<a href="Evangelium_nach_Markus" title="Evangelium nach Markus"><span style="white-space:nowrap;">Mk</span></a> 11,24 ). <a href="Platon" title="Platon">Platon</a> spreche vom Taubenschlag der Seele, wo Gedanken hin und her fliegen und man immer wieder auslesen muss (<i><a href="Theaitetos" title="Theaitetos">Theaitetos</a></i>, Kap. 36, 37), wie im <a href="Gleichnis_vom_vierfachen_Ackerfeld" title="Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld">Gleichnis vom Sämann</a> sei Gedankenbildung also Opferung (<a href="Evangelium_nach_Lukas" title="Evangelium nach Lukas"><span style="white-space:nowrap;">Lk</span></a> 8,5 ), die Kleider vielleicht Auferstehungskräfte (<a href="2._Brief_des_Paulus_an_die_Korinther" title="2. Brief des Paulus an die Korinther"><span style="white-space:nowrap;">2 Kor</span></a> 3,18 , <a href="Brief_des_Paulus_an_die_Kolosser" title="Brief des Paulus an die Kolosser"><span style="white-space:nowrap;">Kol</span></a> 3,9 ). Taubenhaus und Birnbaum deuten Denken und Fühlen an, erst irdisches Pech, Wille, bringt den Prinzen auf die Spur.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Hedwig_von_Beit" title="Hedwig von Beit">Hedwig von Beit</a> erklärt das Überhandnehmen von Stiefmutter und -schwestern als Schattenaspekte der Heldin, die das positive Mutterbild abspalten und den wahren Persönlichkeitskern verdrängen. Aschenputtel holt sich Kraft aus der ins Totenreich verdrängten weiblichen Intimsphäre. Der Haselreis als Keim zur Selbstwerdung erwächst aus schmerzlicher Zuwendung zum Unbewussten und trägt den Vogel als Symbol der Inspiration. Die Linsen sind Fruchtbarkeitssymbol, Asche in der Alchemie die oft verachtete Ausgangsmaterie. Aschenputtels Aschelesen ist ein geduldiges Scheiden im Chaos des Unbewussten, dem es die Keime künftigen Schicksals zu entnehmen gilt. Der Prinz herrscht als <a href="Animus_und_Anima" title="Animus und Anima">Animusgestalt</a> im Unbewussten, wo eben die weltlich-kollektive Einstellung der Stiefschwestern versagt. Ihre schönen Kleider bedeuten das Profane, der Heldin dagegen ist die richtige Einstellung zum Animus aus dem Unbewussten instinktiv gegeben. Ihr Tanz bedeutet eine Harmonie mit dem Unendlichen, doch ist dieses Erleben anfangs noch vor einem erneut überhandnehmenden Tagesbewusstsein zu verbergen. Hedwig von Beit vergleicht <i>Móirín</i> in <i>Irische Märchen</i>, Nr. 20 (<i><a href="Die_M%C3%A4rchen_der_Weltliteratur" title="Die Märchen der Weltliteratur">Die Märchen der Weltliteratur</a></i>), <i>Die Schöne Wassilissa</i> in Alfred Loepfes <i>Russische Märchen</i>, <i>Das Makassarische Aschenbrödel</i> in <i>Malaiische Märchen</i>, Nr. 42, <i>Das Märchen vom Mrile</i> in <i>Afrikanische Märchen</i>, Nr. 9.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Bruno_Bettelheim" title="Bruno Bettelheim">Bruno Bettelheim</a> zufolge lieben Kinder <i>Aschenputtel</i>, dessen Geschwisterrivalität sie gut verstehen. Das Kind ist begeistert, dass alle an dessen Unschuld glauben, da es nämlich glaubt, es habe sein Los verdient. Die Bosheit der Stiefmutter und -schwestern rechtfertigt jeden schlechten Gedanken, relativiert zugleich das eigene Leid mit der realen Familie.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Für Friedel Lenz hat der Mensch als Kaufmann die Quelle seines geistigen Reichtums vergessen, deshalb soll ihm das Reis an den Hut stoßen, grade ein Haselbusch als Lebensbaum zieht kosmische Kräfte an. Der Heldin wird von den scheinheiligen Töchtern der Sinneswelt ein grauer Kittel und Holzschuhe aufgezwungen: Die Aura wird grau, das Leben verholzt, nur am Ofen, also im Herzen kann sie noch leben. Der heilige Geist muss vom Taubenhaus und Birnbaum (Geist und Gefühl) wirken, in geduldiger Selbsterziehung weichen die falschen Schwestern von uns, die in bloßer Sinnlichkeit auf zu großem Fuß leben.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Wilhelm_Salber" title="Wilhelm Salber">Wilhelm Salber</a> sieht Übererregbarkeit mit Benachteiligungsgefühl und Häßlichkeits-Ideen, dabei der insgeheimen Hoffnung, das Leben werde alles verrechnen und irgendwann eigentlich beginnen. Die Aufteilung der Polaritäten von Über-Friedlichkeit und Feindschaft auf Kontrahenten soll die Unruhe ordnen, die doch immer wieder Neubeginn entfacht.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der <a href="Hom%C3%B6opathie" title="Homöopathie">Homöopath</a> Martin Bomhardt vergleicht das Märchen mit den Arzneimitteln <i>Carcinosinum</i>, <i>Formica rufa</i>, <i>Natrium muriaticum</i>.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Eugen_Drewermann" title="Eugen Drewermann">Eugen Drewermann</a> versteht <i>Aschenputtel</i> als missverstandenes, einsames <a href="Waise" title="Waise">Waisenkind</a>.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In psychologischer Sicht sieht Drewermann <i><a href="Der_arme_M%C3%BCllerbursch_und_das_K%C3%A4tzchen" title="Der arme Müllerbursch und das Kätzchen">Der arme Müllerbursch und das Kätzchen</a></i> als männliches Äquivalent zum „Frauenmärchen“ Aschenputtel, das hier den „männlichen“ Aschenputtel erkennen lässt.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Psychotherapeut Jobst Finke sieht die Tauben (bei Perrault die Fee) als <a href="Alter_Ego" title="Alter Ego">Alter Ego</a> oder hilfreichen Begleiter der Heldin und Sinnbild ihrer tiefen Bindung zur Mutter. Das Märchen eigne sich bei kindlichen Gewalt- und Missbrauchserfahrungen in zerrüttetem Elternhaus, um schützende Identifikationsfiguren zu verinnerlichen und wieder Nähe zuzulassen.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Über das Schicksal der bösen Stiefmutter wird in keiner Fassung des Märchens berichtet, auch nicht in der Sammlung von Ludwig Bechstein, wo das Märchen in verkürzter Form ohne gravierende Abweichungen zur Fassung der Brüder Grimm wiedergegeben wird. Gleichwohl hat sich das <a href="Stereotyp" title="Stereotyp">Stereotyp</a> dadurch verfestigt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezeptionen_und_Parodien">Rezeptionen und Parodien</h2></div>
<p>In <a href="Johann_Geiler_von_Kaysersberg" title="Johann Geiler von Kaysersberg">Johann Geiler von Kaysersbergs</a> Predigt tut <i>Eschengrüdel</i> im Kloster niederste Dienste und wird dann geehrt. <a href="August_von_Platen-Hallerm%C3%BCnde" title="August von Platen-Hallermünde">August von Platen-Hallermünde</a> schrieb die Komödie <i>Der gläserne Pantoffel</i> (1824), <a href="Christian_Dietrich_Grabbe" title="Christian Dietrich Grabbe">Christian Dietrich Grabbe</a> die Satire <i>Aschenbrödel</i> (1829), <a href="Ernst_Moritz_Arndt" title="Ernst Moritz Arndt">Ernst Moritz Arndt</a> ein Kunstmärchen.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <i><a href="Drei_Haseln%C3%BCsse_f%C3%BCr_Aschenbr%C3%B6del_(M%C3%A4rchen)" title="Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (Märchen)">Drei Haselnüsse für Aschenbrödel</a></i> ist ein Märchen von <a href="Bo%C5%BEena_N%C4%9Bmcov%C3%A1" title="Božena Němcová">Božena Němcová</a> und entstand zwischen 1842 und 1845.
</p><p>In der literaturwissenschaftlichen Literatur ist gelegentlich von einem „Aschenbrödel-“ bzw. „Aschenputtel-Motiv“, einem „Aschenputtel-Muster“ oder einer „Aschenputtel-Struktur“ die Rede, wobei diese jedoch nicht einheitlich definiert ist. Im weitesten Sinne sind hier Geschichten gemeint, in denen eine junge Frau herabgewürdigt und für niedere Arbeiten eingesetzt wird, später aber einen reichen Mann mit hohem Sozialstatus heiratet.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In einem engeren Sinne sind nur Geschichten gemeint, in denen eine in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsene junge Frau – meist ein Mädchen aus dem Volke – <i>durch</i> <a href="Hypergamie" title="Hypergamie">Hypergamie</a>, also <i>durch</i> die Heirat mit einem sozial sehr viel höherstehenden Mann – meist einem Angehörigen des hohen Adels – zu Reichtum und Ansehen gelangt.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Aschenputtel-Motiv im weiteren Sinne, also das Motiv des ausgenutzten, am Ende der Handlung aber triumphierenden Stief- oder Waisenkindes spielt eine große Rolle im – oft als <a href="Trivialliteratur" title="Trivialliteratur">Trivialliteratur</a> eingestuften – deutschen Frauenroman der <i><a href="Die_Gartenlaube" title="Die Gartenlaube">Gartenlauben</a></i>-Zeit und des frühen 20. Jahrhunderts, etwa bei <a href="E._Marlitt" title="E. Marlitt">E. Marlitt</a> (<a href="Goldelse_(Marlitt)" title="Goldelse (Marlitt)">Goldelse</a>, 1866) und <a href="Hedwig_Courths-Mahler" title="Hedwig Courths-Mahler">Hedwig Courths-Mahler</a> (<i><a href="Die_Bettelprinze%C3%9F" title="Die Bettelprinzeß">Die Bettelprinzeß</a></i>, 1914). Das Vorkommen des Motivs ist aber auch in der Hochliteratur aufgewiesen worden, etwa in <i><a href="Jane_Eyre" title="Jane Eyre">Jane Eyre</a></i> (1847) von <a href="Charlotte_Bront%C3%AB" title="Charlotte Brontë">Charlotte Brontë</a>.<sup id="cite_ref-sg_35-0" class="reference"><a href="#cite_note-sg-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beispiele für Aschenputtel-Romane <i>im engeren Sinne</i> sind <i><a href="Pamela_(Roman)" title="Pamela (Roman)">Pamela</a></i> (1740) von <a href="Samuel_Richardson" title="Samuel Richardson">Samuel Richardson</a> und <i><a href="Die_sch%C3%B6ne_Melusine_(Courths-Mahler)" title="Die schöne Melusine (Courths-Mahler)">Die schöne Melusine</a></i> (1924) von Hedwig Courths-Mahler.<sup id="cite_ref-sg_35-1" class="reference"><a href="#cite_note-sg-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Erich_K%C3%A4stner" title="Erich Kästner">Erich Kästners</a> Gedicht <i>Aschenbrödel, neu renoviert</i><sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wie auch Uta Claus’ vulgärdeutsche Nacherzählung<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> verlegen die Handlung in die Gegenwart. So auch Werner Münchow in <i>Cinderellas Asche</i>,<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wobei die Heldin sich von ihrer passiven Rolle emanzipiert. <a href="Anne_Sexton" title="Anne Sexton">Anne Sexton</a> macht ein sarkastisches Gedicht daraus,<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Fabius_von_Gugel" title="Fabius von Gugel">Fabius von Gugel</a> eine weitere Parodie.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei <a href="Tanith_Lee" title="Tanith Lee">Tanith Lee</a> verfluchen Mutter und Tochter als Satanisten den König und den Sohn, dass er verrückt wird.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In <a href="Jane_Yolen" title="Jane Yolen">Jane Yolens</a> Gedicht ist Aschenputtel einfach klüger als die Schwestern.<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Peter_Straub_(Schriftsteller)" title="Peter Straub (Schriftsteller)">Peter Straubs</a> <i>Ashputtle</i> verarbeitet als strenge, bittere Lehrerin ihre Kindheit.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In <a href="Emma_Donoghue" title="Emma Donoghue">Emma Donoghues</a> <i>Tale of the Shoe</i> schlägt die Uhr zu früh, sie lässt den Prinz stehen und läuft zur Fee.<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Jane Yolens <i>Cinder Elephant</i> ist die Fetteste, und die Vogelnestschuhe passen nur ihr.<sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gedichte von <a href="Michail_Krausnick" title="Michail Krausnick">Michail Krausnick</a>, <a href="Karl_Krolow" title="Karl Krolow">Karl Krolow</a> oder <a href="Rolf_Krenzer" title="Rolf Krenzer">Rolf Krenzer</a> spielen mit dem Opfermotiv.<sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Alethea Kontis’ Märchenroman <i>Enchanted</i> orientiert sich vor allem an <i>Aschenputtel</i>, wobei ihr Prinz <i><a href="Der_Froschk%C3%B6nig_oder_der_eiserne_Heinrich" title="Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich">Der Froschkönig</a></i> ist.<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Nina_MacKay" title="Nina MacKay">Nina MacKays</a> <i>Aschenputtel und die Erbsen-Phobie</i> mischt diverse Märchen.<sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="#cite_note-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Kalynn Bayrons <i>Cinderella is Dead</i> wurde Aschenputtels wahre Geschichte verdreht, der Prinz raubt Frauen die Lebenskraft.<sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Kerstin_Hensel" title="Kerstin Hensel">Kerstin Hensel</a> stört die Märchenmoral: „… Hack dir die Augen aus / Bevor es die Tauben tun: die Guten die Guten die Guten …“<sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In <a href="Manga" title="Manga">Mangas</a> wie <a href="Kaori_Yuki" title="Kaori Yuki">Kaori Yukis</a> <i><a href="Ludwig_Revolution" title="Ludwig Revolution">Ludwig Revolution</a></i> oder einem weiteren von <a href="Nina_Werner" title="Nina Werner">Nina Werner</a><sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="#cite_note-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> kommt Aschenputtel auch vor. In <a href="Krystyna_Kuhn" title="Krystyna Kuhn">Krystyna Kuhns</a> Roman <i>Aschenputtelfluch</i> wird immer die Neue im Internat drangsaliert.<sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="#cite_note-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Marissa_Meyer" title="Marissa Meyer">Marissa Meyers</a> <i>Luna-Chroniken</i> erzählen es neben weiteren Märchen als Sci-Fi-Romanze neu. Von <a href="Nathalie_Azoulai" title="Nathalie Azoulai">Nathalie Azoulai</a> ist <i>Aschenbrödel oder der kleine Seidenhandschuh: Leurs Contes de Perrault</i> in <i>Den gegenwärtigen Zustand der Dinge festhalten. Zeitgenössische Literatur aus Frankreich.</i> (<a href="Die_horen" title="Die horen">die horen</a>, 62, 267, Herbst 2017; dichterische Variante, ironisierend, in Deutsch).<sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="#cite_note-53"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Kelly Oram schrieb <i>Cinder & Ella</i> (2018).
</p><p>Als eines der bekanntesten Märchen ist Aschenputtel Synonym des benachteiligten Mädchens, Stiefkinds oder unscheinbaren <a href="Mauerbl%C3%BCmchen" title="Mauerblümchen">Mauerblümchens</a>. Der <a href="Volksmund" title="Volksmund">Volksmund</a> zitiert gern „die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.“ <a href="Theodor_Fontane" title="Theodor Fontane">Fontanes</a> kecke <i><a href="Effi_Briest" title="Effi Briest">Effi Briest</a></i> sagt ihrer Mutter: „Verzeih, ich will mich nun eilen; du weißt, ich kann auch rasch sein, und in fünf Minuten ist Aschenputtel in eine Prinzessin verwandelt.“ Im Englischen bezeichnet <a href="Der_Cinderella-Komplex" title="Der Cinderella-Komplex">Cinderella-Komplex</a> weibliche Geschlechterstereotypen.<sup id="cite_ref-54" class="reference"><a href="#cite_note-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Michelle Martins Roman <i>Männeralarm</i> fühlt die mittellose Taxifahrerin sich auf dem Fest mit dem reichen Banker wie Cinderella.<sup id="cite_ref-55" class="reference"><a href="#cite_note-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die antarktischen <a href="Ugly_Sisters_Nunataks" title="Ugly Sisters Nunataks">Ugly Sisters Nunataks</a> sind nach Aschenputtels Stiefschwestern benannt. <i>Cinderella</i> ist ein alkoholfreier Cocktail aus Kokossirup, Grenadine, Ananassaft, Orangensaft und Sahne. <i><a href="The_Sinderellas" title="The Sinderellas">The Sinderellas</a></i> nennt sich eine Künstlergruppe.
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerycaption"><a href="Briefmarken-Jahrgang_1965_der_Deutschen_Bundespost_Berlin" title="Briefmarken-Jahrgang 1965 der Deutschen Bundespost Berlin">Briefmarken des Jahrgangs 1965 der Deutschen Bundespost Berlin</a></li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Aschenputtel lässt sich von Tauben beim Lesen der Linsen helfen.</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Aschenputtel empfängt ihr Ballkleid aus einem Baum.</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Aschenputtel verlässt das Schloss und verliert einen Schuh.</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Der Prinz führt Aschenputtel als seine Braut heim.</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ursprung_und_Fortentwicklung_des_Märchens"><span id="Ursprung_und_Fortentwicklung_des_M.C3.A4rchens"></span>Ursprung und Fortentwicklung des Märchens</h2></div>
<p>Nach den Recherchen des Grimm-Forschers <a href="Holger_Ehrhardt_(Germanist)" title="Holger Ehrhardt (Germanist)">Holger Erhardt</a> war die Erzählerin, durch welche die Grimm-Brüder ihre Version sowohl des Aschenputtels als auch das Märchen <i><a href="Der_goldene_Vogel" title="Der goldene Vogel">Der goldene Vogel</a></i> erfuhren, die in Marburg in einem <a href="Siechenhaus" title="Siechenhaus">Siechenhaus</a> 1814 verarmte und kinderlos gestorbene Elisabeth Schellenberg.<sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="#cite_note-56"><span class="cite-bracket">[</span>56<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Wie auch andere Märchen hat jedoch auch <i>Aschenputtel</i> als <a href="Archetyp_(Philosophie)" title="Archetyp (Philosophie)">Archetypus</a> eine lange Geschichte hinter sich. So finden sich die ersten Spuren bei den <a href="Antikes_Griechenland" title="Antikes Griechenland">Griechen</a> und <a href="R%C3%B6mer" class="mw-redirect" title="Römer">Römern</a> (<a href="Rhodopis_(Het%C3%A4re)" title="Rhodopis (Hetäre)">Rhodopis</a>),<sup id="cite_ref-57" class="reference"><a href="#cite_note-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> im <a href="Kaiserreich_China" title="Kaiserreich China">Kaiserreich China</a> des 9. Jahrhunderts <i>(<a href="Youyang_zazu" title="Youyang zazu">Youyang zazu</a>)</i>; in Persien vor allem Ende des 12. Jahrhunderts in den von <a href="Nez%C4%81mi" class="mw-redirect" title="Nezāmi">Nezāmi</a> verfassten <i><a href="Sieben_Sch%C3%B6nheiten_(Epos)" title="Sieben Schönheiten (Epos)">Sieben Schönheiten</a></i>, auch genannt <i>Die sieben Prinzessinnen</i>, finden sich Vorformulierungen des Aschenbrödel-Motivs. Nach <a href="Ulf_Diederichs" title="Ulf Diederichs">Ulf Diederichs</a> gibt es nicht weniger als 400 zirkulierende Varianten.
</p><p>Die Wirkung und Weitererzählung des Märchenmotivs von Aschenbrödel ist literarisch vielschichtig. Insbesondere in der Literatur der deutschen, englischen, russischen und französischen <a href="Romantik" title="Romantik">Romantik</a> und in der Literatur des international Stilgeschichte bestimmenden <a href="Symbolismus_(Literatur)" title="Symbolismus (Literatur)">Symbolismus</a> finden sich zu Aschenputtel – wie zu vielen Märchenmotiven – interessante Kombinationen und Anklänge. Genannt seien hier <a href="Alexander_Sergejewitsch_Puschkin" title="Alexander Sergejewitsch Puschkin">Puschkin</a>, <a href="Novalis" title="Novalis">Novalis</a>, <a href="Ludwig_Tieck" title="Ludwig Tieck">Tieck</a>, <a href="Clemens_Brentano" title="Clemens Brentano">Brentano</a>, <a href="Joseph_von_Eichendorff" title="Joseph von Eichendorff">Eichendorff</a>, <a href="E._T._A._Hoffmann" title="E. T. A. Hoffmann">E. T. A. Hoffmann</a>, <a href="Hans_Christian_Andersen" title="Hans Christian Andersen">Hans Christian Andersen</a>, <a href="Alfred_Tennyson%2C_1._Baron_Tennyson" title="Alfred Tennyson, 1. Baron Tennyson">Tennyson</a>, <a href="Oscar_Wilde" title="Oscar Wilde">Wilde</a>, <a href="St%C3%A9phane_Mallarm%C3%A9" title="Stéphane Mallarmé">Mallarmé</a>, <a href="Maurice_Maeterlinck" title="Maurice Maeterlinck">Maeterlinck</a> und <a href="Hugo_von_Hofmannsthal" title="Hugo von Hofmannsthal">Hofmannsthal</a>. Explizit wird das Thema von Aschenbrödel z. B. bei <a href="Christian_Dietrich_Grabbe" title="Christian Dietrich Grabbe">Christian Dietrich Grabbe</a> in dem von ihm 1835 veröffentlichten <i>Aschenbrödel</i>, weiter bei <a href="Robert_Walser" title="Robert Walser">Robert Walser</a> in seinem 1901 in <i><a href="Die_Insel_(Literatur)" class="mw-redirect" title="Die Insel (Literatur)">Die Insel</a></i> veröffentlichten Dramolett <i>Aschenbrödel</i> verwendet. Der russische Dichter <a href="Jewgeni_Lwowitsch_Schwarz" title="Jewgeni Lwowitsch Schwarz">Jewgeni Lwowitsch Schwarz</a> schrieb in den 1930er Jahren ein Märchenstück mit dem Titel <i>Aschenbrödel</i>.
</p><p>Die zentralen Bilder des Märchens sind die Tauben, die Schuhe und in den vielen Varianten auch die Haselnüsse oder der Haselnussbaum. Die Brüder Grimm merkten bereits 1812 an, dass die Tauben als reine Tiere galten, die daher auch „rein lesen“; dieses sprachliche Bild finde sich bereits im alten Deutsch.<sup id="cite_ref-58" class="reference"><a href="#cite_note-58"><span class="cite-bracket">[</span>58<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Tauben sind außerdem seit der griechischen Antike die traditionellen Begleiterinnen <a href="Aphrodite" title="Aphrodite">Aphrodites</a>. Das Bild der Nuss bzw. der geknackten Nuss gilt als <a href="Metapher" title="Metapher">Metapher</a> vollendeter <a href="Erkenntnis" title="Erkenntnis">Erkenntnis</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kulturgeschichtliche_Überformungen"><span id="Kulturgeschichtliche_.C3.9Cberformungen"></span>Kulturgeschichtliche Überformungen</h2></div>
<p>Aschenputtel hat zahlreiche Dramen, <a href="Oper" title="Oper">Opern</a> sowie eine Reihe von Werken der <a href="Bildende_Kunst" title="Bildende Kunst">Bildenden Kunst</a> und Filme inspiriert. Ein <a href="M%C3%A4rchenbrunnen_(Wuppertal)" title="Märchenbrunnen (Wuppertal)">Märchenbrunnen in Wuppertal</a> und ein <a href="M%C3%A4rchenbrunnen_(Wei%C3%9Fenfels)" title="Märchenbrunnen (Weißenfels)">Märchenbrunnen in Weißenfels</a> zeigen <i>Aschenputtel</i>-Motive. Eine Skulptur steht im <a href="M%C3%A4rchenbrunnen_im_Volkspark_Friedrichshain" title="Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain">Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain</a>, eine im <a href="M%C3%A4rchenbrunnen_im_Schulenburgpark" title="Märchenbrunnen im Schulenburgpark">Märchenbrunnen im Schulenburgpark</a> in Berlin, eine Statue im <a href="Josaphatpark" title="Josaphatpark">Josaphatpark</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kunst">Kunst</h3></div>
<ul><li><a href="Moritz_von_Schwind" title="Moritz von Schwind">Moritz von Schwind</a>, Bilderzyklus zu Aschenbrödel, 1852/1854</li>
<li><a href="Gustave_Dor%C3%A9" title="Gustave Doré">Gustave Doré</a>, <i>Cendrillion</i> (Illustrationen) in Charles Perraults Märchen, 1862</li>
<li><a href="Edward_Burne-Jones" title="Edward Burne-Jones">Edward Burne-Jones</a>, <i>Cinderella</i> (Gemälde), 1863</li>
<li><a href="John_Everett_Millais" title="John Everett Millais">John Everett Millais</a>, <i>Cinderella</i> (Gemälde), ca. 1880</li>
<li><a href="Walter_Crane" title="Walter Crane">Walter Crane</a>, Illustrationen zu <i>Cinderella</i>, 1882</li>
<li><a href="Margaret_MacDonald_Mackintosh" title="Margaret MacDonald Mackintosh">Margaret MacDonald Mackintosh</a>, <i>Cinderella</i>, (Gemälde: 25,4 × 11,5 cm); 1901–1923<sup id="cite_ref-59" class="reference"><a href="#cite_note-59"><span class="cite-bracket">[</span>59<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Adolf_M%C3%BCnzer" title="Adolf Münzer">Adolf Münzer</a>, Prachtillustrationen zu <i>Aschenputtel</i>: Neun Farbbilder und sechs Zeichnungen in schwarz-weiß, 1904<sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="#cite_note-60"><span class="cite-bracket">[</span>60<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Arthur_Rackham" title="Arthur Rackham">Arthur Rackham</a>, <i>Ashenputtel</i> (Illustrationen) in <i>Grimm’s Fairy Tales</i>, 1909</li>
<li><a href="Edmund_Dulac" title="Edmund Dulac">Edmund Dulac</a>, <i>Cinderella</i> (Illustrationen) in <i>Sleeping Beauty and other Fairy Tales</i> bei Hodder and Stoughton, London, 1910</li>
<li>Charles Folkard, <i>Cinderella</i> (Illustration), 1911</li>
<li>Deutscher Märchenwald Altenberg, <i>Aschenputtelhäuschen</i>, 1931</li>
<li><a href="Katharina_Szelinski-Singer" title="Katharina Szelinski-Singer">Katharina Szelinski-Singer</a>, Kalksteinskulptur <i>Aschenputtel</i> am <a href="M%C3%A4rchenbrunnen_im_Schulenburgpark" title="Märchenbrunnen im Schulenburgpark">Märchenbrunnen im Schulenburgpark</a> in <a href="Berlin-Neuk%C3%B6lln" title="Berlin-Neukölln">Berlin-Neukölln</a>, 1970</li>
<li><a href="Ernst_Fuchs_(Maler)" title="Ernst Fuchs (Maler)">Ernst Fuchs</a>, <i>Cinderella mit dem Zwerg</i>, Gemälde von in Öl-Eitempera Mischtechnik auf Leinwand, 100 × 130 cm, 1988<sup id="cite_ref-61" class="reference"><a href="#cite_note-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Oper">Oper</h3></div>
<ul><li><a href="Jean-Louis_Laruette" title="Jean-Louis Laruette">Jean-Louis Laruette</a>, <i>Cendrillon</i> (Oper), 1759</li>
<li><a href="Carlo_Goldoni" title="Carlo Goldoni">Carlo Goldoni</a>, <i>La buona figliuola</i>. Opernlibretto, 1754; vertont von <a href="Niccol%C3%B2_Piccinni" title="Niccolò Piccinni">Niccolò Piccinni</a>: <i><a href="La_buona_figliuola" title="La buona figliuola">La buona figliuola</a></i>, 1760</li>
<li><a href="Daniel_Steibelt" title="Daniel Steibelt">Daniel Steibelt</a>, <i>Cendrillon</i> (Oper), 1810</li>
<li><a href="Nicolas_Isouard" title="Nicolas Isouard">Nicolas Isouard</a>, <i>Cendrillon</i> (Oper), 1810</li>
<li><a href="Gioachino_Rossini" title="Gioachino Rossini">Gioachino Rossini</a>, <i><a href="La_Cenerentola_(Oper)" title="La Cenerentola (Oper)">La Cenerentola</a></i>, 1817</li>
<li><a href="Jules_Massenet" title="Jules Massenet">Jules Massenet</a>, <i><a href="Cendrillon_(Massenet)" title="Cendrillon (Massenet)">Cendrillon</a>: conte de fées d’après Perrault par <a href="Henri_Cain" title="Henri Cain">Henri Cain</a></i>. Oper, UA: 1899 in Paris</li>
<li><a href="Ermanno_Wolf-Ferrari" title="Ermanno Wolf-Ferrari">Ermanno Wolf-Ferrari</a>, <i>La Cenerentola</i> (italienische Fassung, UA: 1900 in Venedig) / <i>Aschenbrödel: musikalisches Märchen in 3 Akten</i> (deutsche Fassung, <a href="Erstauff%C3%BChrung" title="Erstaufführung">EA</a>: 1902 in Bremen). Oper, Text: <a href="Maria_Pezz%C3%A9_Pascolato" title="Maria Pezzé Pascolato">Maria Pezzé Pascolato</a> nach Charles Perrault<sup id="cite_ref-62" class="reference"><a href="#cite_note-62"><span class="cite-bracket">[</span>62<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Pauline_Viardot-Garcia" class="mw-redirect" title="Pauline Viardot-Garcia">Pauline Viardot-Garcia</a> (Text und Musik), <i>Cendrillon: Opéra comique en 3 tableaux / Opérette de salon</i> (für Sologesang, Chor und Klavier). UA: 1904 in Paris<sup id="cite_ref-63" class="reference"><a href="#cite_note-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Leo_Blech" title="Leo Blech">Leo Blech</a>, <i>Aschenbrödel: ein Märchen in drei Aufzügen von <a href="Richard_Batka" title="Richard Batka">Richard Batka</a></i>. Oper, UA: 1905 in Prag</li>
<li><a href="Peter_Maxwell_Davies" title="Peter Maxwell Davies">Peter Maxwell Davies</a>, <i><a href="Cinderella_(Davies)" title="Cinderella (Davies)">Cinderella</a></i>. Kinderoper in zwei Akten, UA: 1980 in Kirkwall</li>
<li><a href="Alma_Deutscher" title="Alma Deutscher">Alma Deutscher</a>, <i><a href="Cinderella_(Deutscher)" title="Cinderella (Deutscher)">Cinderella</a></i>. Kinderoper, UA: 2016 in Wien</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Theater">Theater</h3></div>
<ul><li><a href="Johann_Nestroy" title="Johann Nestroy">Johann Nestroy</a>, <i><a href="Nagerl_und_Handschuh" title="Nagerl und Handschuh">Nagerl und Handschuh</a></i> (Parodie), 1832</li>
<li><a href="Erich_K%C3%BChn_(Schriftsteller%2C_1887)" title="Erich Kühn (Schriftsteller, 1887)">Erich Kühn</a>, <i>Aschenputtel</i> (Theaterstück)</li>
<li><a href="Jewgeni_Lwowitsch_Schwarz" title="Jewgeni Lwowitsch Schwarz">Jewgeni Lwowitsch Schwarz</a>, <i>Aschenbrödel</i> (Theaterstück), ~ 1934</li>
<li><a href="Robert_B%C3%BCrkner_(Schauspieler)" title="Robert Bürkner (Schauspieler)">Robert Bürkner</a>, <i>Aschenputtel</i>, 1940</li>
<li><a href="Jo%C3%ABl_Pommerat" title="Joël Pommerat">Joël Pommerat</a>, <i>Cendrillon</i>, 2011</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ballett">Ballett</h3></div>
<ul><li><a href="Johann_Strauss_(Sohn)" title="Johann Strauss (Sohn)">Johann Strauss</a>, <i><a href="Aschenbr%C3%B6del_(Ballett)" title="Aschenbrödel (Ballett)">Aschenbrödel</a></i>, 1901</li>
<li><a href="Milan_Risti%C4%87" title="Milan Ristić">Milan Ristić</a>, Pepeljuga, 1943</li>
<li><a href="Sergej_Sergejewitsch_Prokofjew" class="mw-redirect" title="Sergej Sergejewitsch Prokofjew">Sergej Prokofjew</a>, <i><a href="Cinderella_(Ballett)" title="Cinderella (Ballett)">Cinderella (Soluschka)</a></i>, 1940–1944</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Musical">Musical</h3></div>
<ul><li><a href="Cinderella_(TV-Musical)" title="Cinderella (TV-Musical)"><i>Cinderella</i> (TV-Musical)</a>, von <a href="Rodgers_und_Hammerstein" title="Rodgers und Hammerstein">Rodgers und Hammerstein</a>, 1957</li>
<li><i><a href="Into_the_Woods" title="Into the Woods">Into the Woods</a></i>, Musical, 1987</li>
<li><a href="Peter_Lund_(Autor)" title="Peter Lund (Autor)">Peter Lund</a>, <a href="Thomas_Zaufke" title="Thomas Zaufke">Thomas Zaufke</a>: <i>Cinderella paßt was nicht</i>, Musical, D 2000</li>
<li><i>Cinderella the Musical</i>, Musical, Japan 2008</li>
<li><a href="Cinderella_(Popmusical)" title="Cinderella (Popmusical)"><i>Cinderella – das märchenhafte Popmusical</i></a>, Musical, D 2010</li>
<li>Cinderella (Andrew Lloyd Webber Musical), Musical, 2021</li>
<li><i>Aschenputtel</i> (Brüder-Grimm-Festspiele Hanau 2023), Musical, 2023<sup id="cite_ref-64" class="reference"><a href="#cite_note-64"><span class="cite-bracket">[</span>64<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Musik">Musik</h3></div>
<p><a href="Eugen_d%E2%80%99Albert" title="Eugen d’Albert">Eugen d’Albert</a> komponierte <i>Aschenputtel</i> Suite op. 33, 1924. In <a href="Georges_Brassens" title="Georges Brassens">Georges Brassens</a>’ Chanson <i>la chasse aux papillons</i> von 1952 kommt Cendrillon auch vor. <i><a href="Cenerentola_(Cinderella)" title="Cenerentola (Cinderella)">Cenerentola</a></i> ist eine Single von <a href="Martinelli_(Band)" title="Martinelli (Band)">Martinelli</a> (1985), <i><a href="Cinderella_(Lied)" title="Cinderella (Lied)">Cinderella</a></i> ein Lied der Band <a href="Erste_Allgemeine_Verunsicherung" title="Erste Allgemeine Verunsicherung">Erste Allgemeine Verunsicherung</a> (1994), <i><a href="Cinderella_Man_(Lied)" title="Cinderella Man (Lied)">Cinderella Man</a></i> von <a href="Eminem" title="Eminem">Eminem</a> (2010), <i>Sinderella</i> eine Doppel-CD von <a href="The_Tiger_Lillies" title="The Tiger Lillies">The Tiger Lillies</a> (2009). Im Juli 2020 erschien die Single <i>Cinderella</i> von <a href="Pietro_Lombardi_(S%C3%A4nger)" title="Pietro Lombardi (Sänger)">Pietro Lombardi</a>, die in Deutschland Platz 4 und mit über 200.000 Verkäufen Gold-Status erzielen konnte.<sup id="cite_ref-65" class="reference"><a href="#cite_note-65"><span class="cite-bracket">[</span>65<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-66" class="reference"><a href="#cite_note-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auch unter dem Titel „Aschenbrödel“ gibt es einige Veröffentlichungen. <a href="Thomas_Spitzer_(Musiker)" title="Thomas Spitzer (Musiker)">Thomas Spitzer</a> schrieb für <a href="Mike_Kr%C3%BCger" title="Mike Krüger">Mike Krüger</a> den Text zu dem Lied <i>Aschenbrödel, Aschenknödel</i> (1998).<sup id="cite_ref-67" class="reference"><a href="#cite_note-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 2019 veröffentlichte die Band <a href="Faun_(Band)" title="Faun (Band)">Faun</a> den Titel <i>Aschenbrödel</i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Film-_und_Fernsehadaptionen">Film- und Fernsehadaptionen</h3></div>
<ul><li>1899: Cendrillon – Regie: <a href="Georges_M%C3%A9li%C3%A8s" title="Georges Méliès">Georges Méliès</a></li>
<li>1916: <a href="Aschenbr%C3%B6del_(1916)" title="Aschenbrödel (1916)">Aschenbrödel</a>, auch <i>Askepot</i>, Deutschland – Regie: <a href="Urban_Gad" title="Urban Gad">Urban Gad</a></li>
<li>1922: Aschenputtel, Deutschland, Scherenschnitt-Zeichentrickfilm – Regie: <a href="Lotte_Reiniger" title="Lotte Reiniger">Lotte Reiniger</a></li>
<li>1923: <a href="Der_verlorene_Schuh" title="Der verlorene Schuh">Der verlorene Schuh</a>, Deutschland – Regie: <a href="Ludwig_Berger_(Regisseur)" title="Ludwig Berger (Regisseur)">Ludwig Berger</a></li>
<li>1939: <a href="First_Love_(Film)" title="First Love (Film)">First Love</a>, Vereinigte Staaten – Regie: <a href="Henry_Koster" title="Henry Koster">Henry Koster</a> (moderne Adaption)</li>
<li>1941: <a href="Prinzessin_Aschenbr%C3%B6del" title="Prinzessin Aschenbrödel">Prinzessin Aschenbrödel</a> (<i>Cenerentola e il signor Bonaventura</i>), Italien, Spielfilm – Regie: <a href="Sergio_Tofano" title="Sergio Tofano">Sergio Tofano</a></li>
<li>1947: <a href="Aschenbr%C3%B6del_(1947)" title="Aschenbrödel (1947)">Aschenbrödel</a> – Regie: <a href="Michail_Grigorjewitsch_Schapiro" title="Michail Grigorjewitsch Schapiro">Michail Schapiro</a> und <a href="Nadeschda_Nikolajewna_Koschewerowa" title="Nadeschda Nikolajewna Koschewerowa">Nadeschda Koschewerowa</a></li>
<li>1950: <a href="Cinderella_(1950)" title="Cinderella (1950)">Cinderella</a> – Zeichentrickfilm der <a href="The_Walt_Disney_Company" title="The Walt Disney Company">Walt-Disney-Studios</a>, Regie: <a href="Clyde_Geronimi" title="Clyde Geronimi">Clyde Geronimi</a>, <a href="Wilfred_Jackson" title="Wilfred Jackson">Wilfred Jackson</a> und <a href="Hamilton_Luske" title="Hamilton Luske">Hamilton Luske</a></li>
<li>1955: <a href="Aschenputtel_(1955)" title="Aschenputtel (1955)">Aschenputtel</a> – Regie: <a href="Fritz_Genschow" title="Fritz Genschow">Fritz Genschow</a></li>
<li>1955: <a href="Der_gl%C3%A4serne_Pantoffel" title="Der gläserne Pantoffel">Der gläserne Pantoffel</a> – Regie: <a href="Charles_Walters" title="Charles Walters">Charles Walters</a></li>
<li>1960: <a href="Aschenbl%C3%B6del" title="Aschenblödel">Aschenblödel</a> – Regie: <a href="Frank_Tashlin" title="Frank Tashlin">Frank Tashlin</a> (moderne Adaption mit vertauschten Geschlechtern)</li>
<li>1973: <a href="Drei_Haseln%C3%BCsse_f%C3%BCr_Aschenbr%C3%B6del" title="Drei Haselnüsse für Aschenbrödel">Drei Haselnüsse für Aschenbrödel</a> (<i>Tři oříšky pro Popelku</i>) – Regie: <a href="V%C3%A1clav_Vorl%C3%AD%C4%8Dek" title="Václav Vorlíček">Václav Vorlíček</a></li>
<li>1976: <a href="Aschenbr%C3%B6del_(1976)" title="Aschenbrödel (1976)">Aschenbrödel</a> – Regie: <a href="Alexander_Wikarski" title="Alexander Wikarski">Alexander Wikarski</a></li>
<li>1977: Cinderellas silberner Schuh (<i>The Slipper and the Rose</i>) – Regie: <a href="Bryan_Forbes" title="Bryan Forbes">Bryan Forbes</a></li>
<li>1977: <a href="Liebe_im_Raumschiff_Venus" title="Liebe im Raumschiff Venus">Liebe im Raumschiff Venus</a> (<i>Cinderella 2000</i>) – Regie: <a href="Al_Adamson" title="Al Adamson">Al Adamson</a></li>
<li>1978: Cinderella in Harlem (<i>Cindy</i>) – Regie: Billy Graham und Bob Rosenbaum (moderne, fast ausschließlich mit afro-amerikanischen Schauspielern gedrehte Adaption)<sup id="cite_ref-68" class="reference"><a href="#cite_note-68"><span class="cite-bracket">[</span>68<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1981: <a href="The_Tender_Tale_of_Cinderella_Penguin" title="The Tender Tale of Cinderella Penguin">The Tender Tale of Cinderella Penguin</a>, Kanada, animierter Kurzfilm – Regie: <a href="Janet_Perlman" title="Janet Perlman">Janet Perlman</a></li>
<li>1984: <a href="Cinderella_%E2%80%9980" title="Cinderella ’80">Cinderella ’80</a> (<i>Cenerentola ’80</i>) – Regie: <a href="Roberto_Malenotti" title="Roberto Malenotti">Roberto Malenotti</a></li>
<li>1985: Aschenputtel (<i>Faerie Tale Theatre – Cinderella</i>) – Regie: Mark Cullingham</li>
<li>1987: <a href="Grimms_M%C3%A4rchen_(Anime)" title="Grimms Märchen (Anime)">Gurimu Meisaku Gekijō</a> (japanische Zeichentrickserie), Folge 23–24: <i>Aschenputtel</i></li>
<li>1989: <a href="Aschenputtel_(1989)" title="Aschenputtel (1989)">Aschenputtel</a> – Regie: <a href="Karin_Brandauer" title="Karin Brandauer">Karin Brandauer</a></li>
<li>1997: <a href="Cinderella_(1997)" title="Cinderella (1997)">Rodger & Hammerstein’s Cinderella</a> – Regie: <a href="Robert_Iscove" title="Robert Iscove">Robert Iscove</a></li>
<li>1998: <a href="Auf_immer_und_ewig_(1998)" title="Auf immer und ewig (1998)">Auf immer und ewig</a> (<i>Ever After: A Cinderella Story</i>)</li>
<li>1999: <a href="SimsalaGrimm" title="SimsalaGrimm">SimsalaGrimm</a> (deutsche Zeichentrickserie), Staffel 2, Folge 7: <i>Aschenputtel</i></li>
<li>2001: Aschenputtels Geheimnis (<i>Confessions of an Ugly Stepsister</i>) – Regie: Gavin Millar</li>
<li>2004: <a href="Ella_%E2%80%93_Verflixt_%26_zauberhaft" title="Ella – Verflixt & zauberhaft">Ella – Verflixt & zauberhaft</a> (<i>Ella Enchanted</i>) – Regie: <a href="Tommy_O%E2%80%99Haver" title="Tommy O’Haver">Tommy O’Haver</a></li>
<li>2004: <a href="Cinderella_Story" title="Cinderella Story">Cinderella Story</a> (<i>A Cinderella Story</i>) – Regie: <a href="Mark_Rosman" title="Mark Rosman">Mark Rosman</a></li>
<li>2007: <a href="Die_M%C3%A4rchenstunde" title="Die Märchenstunde">Die ProSieben Märchenstunde</a> (Fernsehserie), Staffel 3: <i>Aschenputtel – Für eine Handvoll Tauben</i></li>
<li>2008: <a href="Another_Cinderella_Story" title="Another Cinderella Story">Another Cinderella Story</a> – Regie: Damon Santostefano</li>
<li>2010: <a href="Aschenputtel_(2010)" title="Aschenputtel (2010)">Aschenputtel</a>, Deutschland, Märchenfilm der ZDF-Reihe <a href="M%C3%A4rchenperlen" title="Märchenperlen">Märchenperlen</a> – Regie: <a href="Susanne_Zanke" title="Susanne Zanke">Susanne Zanke</a></li>
<li>2010: <a href="Elle%3A_Sing_f%C3%BCr_Deinen_Traum" title="Elle: Sing für Deinen Traum">Elle: Sing für Deinen Traum</a> (<i>Elle: A Modern Cinderella Tale</i>) – Regie: John Dunson, Sean Dunson</li>
<li>2011: <a href="Aschenputtel_(2011)" title="Aschenputtel (2011)">Aschenputtel</a>, Deutschland, Märchenfilm der 4. Staffel aus der ARD-Reihe <i><a href="Sechs_auf_einen_Streich" title="Sechs auf einen Streich">Sechs auf einen Streich</a></i> – Regie: <a href="Uwe_Janson" title="Uwe Janson">Uwe Janson</a></li>
<li>2011: <a href="Cinderella_%E2%80%93_Ein_Liebesm%C3%A4rchen_in_Rom" title="Cinderella – Ein Liebesmärchen in Rom">Cinderella – Ein Liebesmärchen in Rom</a> – Regie: <a href="Christian_Duguay_(Regisseur)" title="Christian Duguay (Regisseur)">Christian Duguay</a></li>
<li>2011: <a href="Once_Upon_a_Time_%E2%80%93_Es_war_einmal_%E2%80%A6" title="Once Upon a Time – Es war einmal …">Once Upon a Time – Es war einmal …</a> (US-amerikanische Fantasyserie), Folge 4</li>
<li>2011: A Cinderella Story – Es war einmal ein Lied (<i>A Cinderella Story: Once Upon a Song</i>) – Regie: Damon Santostefano</li>
<li>2012: <a href="Rags_(Film)" title="Rags (Film)">Rags</a> – Regie: <a href="Bille_Woodruff" title="Bille Woodruff">Bille Woodruff</a></li>
<li>2015: <a href="Cinderella_(2015)" title="Cinderella (2015)">Cinderella</a> – Regie: <a href="Kenneth_Branagh" title="Kenneth Branagh">Kenneth Branagh</a></li>
<li>2021: <a href="Cinderella_(2021)" title="Cinderella (2021)">Cinderella</a> – Regie: <a href="Kay_Cannon" title="Kay Cannon">Kay Cannon</a></li>
<li>2021: <a href="Drei_Haseln%C3%BCsse_f%C3%BCr_Aschenbr%C3%B6del_(2021)" title="Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (2021)">Drei Haselnüsse für Aschenbrödel</a> (<i>Tre nøtter til Askepott</i>) – Regie: <a href="Cecilie_Mosli" title="Cecilie Mosli">Cecilie Mosli</a></li>
<li>2022: <a href="Sneakerella" title="Sneakerella">Sneakerella</a> – Regie: Elizabeth Allen Rosenbaum</li>
<li>2025: <a href="The_Ugly_Stepsister" title="The Ugly Stepsister">The Ugly Stepsister</a> – Regie: <a href="Emilie_Blichfeldt" title="Emilie Blichfeldt">Emilie Blichfeldt</a></li></ul>
<p>Einzelmotive bzw. Anklänge finden sich auch in <a href="First_Love_(Film)" title="First Love (Film)">First Love</a> (1939), <a href="Grimms_M%C3%A4rchen_von_l%C3%BCsternen_P%C3%A4rchen" title="Grimms Märchen von lüsternen Pärchen">Grimms Märchen von lüsternen Pärchen</a> (1969), <a href="3_Misses" title="3 Misses">3 Misses</a> (1998), <a href="Gespenster_(Film)" class="mw-redirect" title="Gespenster (Film)">Gespenster</a> (2005), <a href="Shrek_der_Dritte" title="Shrek der Dritte">Shrek der Dritte</a> (2007), <a href="Cinderella_%E2%80%93_Wahre_Liebe_siegt" title="Cinderella – Wahre Liebe siegt">Cinderella – Wahre Liebe siegt</a> (2007), <a href="Rags_(Film)" title="Rags (Film)">Rags</a> (2012), <a href="Into_the_Woods_(Film)" title="Into the Woods (Film)">Into the Woods</a> (2014), <a href="Tell_Me_a_Story" title="Tell Me a Story">Tell Me a Story</a> (2019). Auch die <i><a href="Sesamstra%C3%9Fe" title="Sesamstraße">Sesamstraße</a></i> parodiert <i>Aschenputtel</i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Quellen">Quellen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Perrault">Perrault</h3></div>
<ul><li><b>Französische Originalversion:</b> Charles Perrault: <cite style="font-style:italic">Cendrillon. La petite pentoufle de verre. Conte</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Histoires ou Contes du temps passé</cite>. Claude Barbin, Paris 1697, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>117–148</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k10545223/f135.image">gallica.fr</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Aschenputtel&rft.atitle=Cendrillon.+La+petite+pentoufle+de+verre.+Conte&rft.au=Charles+Perrault&rft.btitle=Histoires+ou+Contes+du+temps+pass%C3%A9&rft.date=1697&rft.genre=book&rft.pages=117-148&rft.place=Paris&rft.pub=Claude+Barbin" style="display:none"> </span> <a href="https://de.wikisource.org/wiki/fr:Histoires_ou_Contes_du_temps_pass%C3%A9_(1697)/Original/Cendrillon" class="extiw external" title="s:fr:Histoires ou Contes du temps passé (1697)/Original/Cendrillon">Wikisource</a></li>
<li><b>Deutsche Version von 1852:</b> <cite style="font-style:italic">Aschenbrödel oder der kleine Glaspantoffel</cite>. In: Julius Grimm (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Neues Mährchenbuch für Knaben und Mädchen von Carl Perrault und Madame d’Aunoy</cite>. Th. Grieben, Berlin 1852, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>33–39</span>, <a href="Uniform_Resource_Name" title="Uniform Resource Name">urn</a>:<a rel="nofollow" class="external text" href="https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10760701-3">nbn:de:bvb:12-bsb10760701-3</a>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Aschenputtel&rft.atitle=Aschenbr%C3%B6del+oder+der+kleine+Glaspantoffel&rft.btitle=Neues+M%C3%A4hrchenbuch+f%C3%BCr+Knaben+und+M%C3%A4dchen+von+Carl+Perrault+und+Madame+d%E2%80%99Aunoy&rft.date=1852&rft.genre=book&rft.pages=33-39&rft.place=Berlin&rft.pub=Th.+Grieben" style="display:none"> </span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Grimm">Grimm</h3></div>
<ul><li><b>Version von 1812:</b> <cite style="font-style:italic">Aschenputtel</cite>. In: Brüder Grimm (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Kinder- und Haus-Märchen, Große Ausgabe</cite>. 1. Auflage. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>. Realschulbuchhandlung, Berlin 1812, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>88–101</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Aschenputtel&rft.atitle=Aschenputtel&rft.btitle=Kinder-+und+Haus-M%C3%A4rchen%2C+Gro%C3%9Fe+Ausgabe&rft.date=1812&rft.edition=1&rft.genre=book&rft.pages=88-101&rft.place=Berlin&rft.pub=Realschulbuchhandlung&rft.volume=1" style="display:none"> </span> <a href="https://de.wikisource.org/wiki/Aschenputtel_(1812)" class="extiw external" title="s:Aschenputtel (1812)">Wikisource</a></li>
<li><b>Version von 1819:</b> <cite style="font-style:italic">Aschenputtel</cite>. In: Brüder Grimm (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Kinder- und Haus-Märchen, Große Ausgabe</cite>. 2. Auflage. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>. G. Reimer, Berlin 1819, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>114–123</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Aschenputtel&rft.atitle=Aschenputtel&rft.btitle=Kinder-+und+Haus-M%C3%A4rchen%2C+Gro%C3%9Fe+Ausgabe&rft.date=1819&rft.edition=2&rft.genre=book&rft.pages=114-123&rft.place=Berlin&rft.pub=G.+Reimer&rft.volume=1" style="display:none"> </span> <a href="https://de.wikisource.org/wiki/Aschenputtel_(1819)" class="extiw external" title="s:Aschenputtel (1819)">Wikisource</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bechstein_2">Bechstein</h3></div>
<ul><li><cite style="font-style:italic">Aschenbrödel</cite>. In: Ludwig Bechstein (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Deutsches Märchenbuch</cite>. Georg Wigand’s Verlag, Leipzig 1846, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>242–244</span>, <a href="Uniform_Resource_Name" title="Uniform Resource Name">urn</a>:<a rel="nofollow" class="external text" href="https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10056869-9">nbn:de:bvb:12-bsb10056869-9</a>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Aschenputtel&rft.atitle=Aschenbr%C3%B6del&rft.btitle=Deutsches+M%C3%A4rchenbuch&rft.date=1846&rft.genre=book&rft.pages=242-244&rft.place=Leipzig&rft.pub=Georg+Wigand%E2%80%99s+Verlag" style="display:none"> </span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Textausgaben_verschiedener_Fassungen">Textausgaben verschiedener Fassungen</h2></div>
<ul><li>Alfred Auerbach: <i>Aschenbrödel. Ein Märchen in neuzeitlicher Form in 4 Bildern</i>. Arbeiter-Theaterverlag, Leipzig, 1931.</li>
<li>Margrit Glaser (Bearb.): <i>Aschenputtel. Ein Märchenspiel nach Gebrüder Grimm für die Bühne bearbeitet von Margrit Glaser</i>. Inszenierung Hilde Hellberg/Stadt-Theater Worms, Spielzeit: 1946/47.</li>
<li><a href="Ludwig_Bechstein" title="Ludwig Bechstein">Ludwig Bechstein</a>: <i>Deutsches Märchenbuch – Sämtliche Märchen</i>. Hrsg. von Walter Scherf. Vollständige Ausgabe nach der Ausgabe letzter Hand unter Berücksichtigung des Erstdrucks, mit Anmerkungen und einem Nachwort versehen von Walter Scharf. Mit 187 Illustrationen von <a href="Ludwig_Richter" title="Ludwig Richter">Ludwig Richter</a>. Darmstadt, 1966.</li>
<li><a href="Br%C3%BCder_Grimm" title="Brüder Grimm">Brüder Grimm</a>: <i>Kinder- und Hausmärchen</i>. Ausgabe letzter Hand mit den Originalanmerkungen der Brüder Grimm. Mit einem Anhang sämtlicher, nicht in allen Auflagen veröffentlichter Märchen und Herkunftsnachweisen herausgegeben von Heinz Rölleke. Band 3: Originalanmerkungen, Herkunftsnachweise, Nachwort. S. 46–51, S. 451–452. Durchgesehene und bibliographisch ergänzte Ausgabe, Stuttgart 1994. (Reclam-Verlag; ISBN 3-15-003193-1)</li>
<li>Ulf Diederichs: <i>Who’s who im Märchen.</i> Dtv 2002, ISBN 3-423-32537-2.</li>
<li>Marian Roalfe Cox: <i>Cinderella: 345 Variants of Cinderella, Catskin and Cap o’Rushes.</i> Kraus Reprint 1967. (Referenzwerk, ohne die Varianten aus dem asiatischen Sprachraum)</li>
<li><i>Das Kabinett der Feen. Französische Märchen des 17. und 18. Jahrhunderts</i>. Hrsg. Friedemar Apel und Norbert Müller, München 1984.</li>
<li><a href="Bo%C5%BEena_N%C4%9Bmcov%C3%A1" title="Božena Němcová">Božena Němcová</a>: <i><a href="Drei_Haseln%C3%BCsse_f%C3%BCr_Aschenbr%C3%B6del_(M%C3%A4rchen)" title="Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (Märchen)">Drei Haselnüsse für Aschenbrödel</a></i>. Eulenspiegel-Verlag, Berlin 2002.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Hans-Jörg Uther: <i>Handbuch zu den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm.</i> de Gruyter, Berlin 2008, ISBN 978-3-11-019441-8, S. 50–55.</li>
<li>Rainer Wehse: <i>Cinderella.</i> In: <i><a href="Enzyklop%C3%A4die_des_M%C3%A4rchens" title="Enzyklopädie des Märchens">Enzyklopädie des Märchens</a>.</i> Band 3: <i>Chronikliteratur – Engel und Eremit.</i> De Gruyter, Berlin 1981, ISBN 3-11-008201-2, Sp. 39–57.</li>
<li><a href="Hermann_Bausinger" title="Hermann Bausinger">Hermann Bausinger</a>: <i>Aschenputtel. Zum Problem der Märchensymbolik.</i> In: <i>Märchenforschung und Tiefenpsychologie.</i> Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1969, S. 284–298 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/bitstream/handle/10900/47804/pdf/Bausinger_Hermann_Aschenputtel_zum_Problem_der_Maerchensymbolik.pdf?sequence=1&isAllowed=y">PDF</a>).</li>
<li>Micael M. Clarke: <i>Brontë’s Jane Eyre and the Grimm’s Cinderel.</i> Houston, Texas 2000.</li>
<li>Annie Delatte: <i>Il était une fois … six versions de Cendrillon.</i> Paris 1997.</li>
<li><a href="Eugen_Drewermann" title="Eugen Drewermann">Eugen Drewermann</a>: <i>Aschenputtel.</i> Solothurn [u. a.] 1993.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Aschenputtel" class="extiw external" title="wikt:Aschenputtel">Wiktionary: Aschenputtel</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Aschenputtel" class="extiw external" title="s:Aschenputtel">Wikisource: Aschenputtel</a></b> – Quellen und Volltexte</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Cinderella?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Aschenputtel</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li>Das Märchen als Volltext in deutscher Sprache:
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<li><a href="Ludwig_Bechstein" title="Ludwig Bechstein">Ludwig Bechstein</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.projekt-gutenberg.org/bechstei/maerchen/chap011.html"><i>Aschenbrödel</i></a> im <a href="Projekt_Gutenberg-DE" title="Projekt Gutenberg-DE">Projekt Gutenberg-DE</a></li>
<li><a href="Charles_Perrault" title="Charles Perrault">Charles Perrault</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.projekt-gutenberg.org/perrault/maerchen/chap001.html"><i>Aschenputtel oder Das gläserne Pantöffelchen</i></a> im <a href="Projekt_Gutenberg-DE" title="Projekt Gutenberg-DE">Projekt Gutenberg-DE</a></li></ul></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.maerchenlexikon.de/at-lexikon/at510A.htm"><i>Aschenputtel</i> AaTh 510A</a>. In: Märchenlexikon.de</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.maerchenatlas.de/aus-aller-welt/franzosische-feenmarchen/charles-perrault/cendrillon-ou-la-petite-pantoufle-de-verre">Perraults <i>Aschenputtel oder Das gläserne Pantöffelchen</i></a> und <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.maerchenatlas.de/deutsche-maerchen/grimms-marchen/aschenputtel">Grimms <i>Aschenputtel</i></a>. In: Märchenatlas.de</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.maerchenapfel.de/aschenputtel/interpretation.html"><i>Aschenputtel</i> in der Interpretation</a>. In: Märchenapfel.de</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=3069"><i>Aschenputtel</i> in Illustrationen auf Postkarten</a>. In: GoethezeitPortal.de</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=6749"><i>Aschenbrödel</i></a> – Bilderzyklus von <a href="Moritz_von_Schwind" title="Moritz von Schwind">Moritz von Schwind</a>. In: GoethezeitPortal.de</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.surlalunefairytales.com/a-g/cinderella/cinderella-tale.html">Kommentiertes Märchen</a>. In: Sur La Lune (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://grimmbilder.fandom.com/de/wiki/Aschenputtel_(Illustrationen)"><i>Aschenputtel</i> Illustrationen</a> im Grimm-Bilder Wiki</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
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</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Ignaz_Zingerle" class="mw-redirect" title="Ignaz Zingerle">Ignaz Zingerle</a>, <a href="Josef_Zingerle" title="Josef Zingerle">Josef Zingerle</a>: <cite style="font-style:italic">Die drei Schwestern</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Kinder- und Hausmärchen aus Tirol</cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>23</span>. Wagner'sche Buchhandlung, Innsbruck 1852, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>130–139</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.bj/books?id=aLQ7AAAAcAAJ&hl=de&pg=PA130#v=onepage&q&f=false">google.bj</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Aschenputtel&rft.atitle=Die+drei+Schwestern&rft.au=Ignaz+Zingerle%2C+Josef+Zingerle&rft.date=1852&rft.genre=journal&rft.issue=23&rft.jtitle=Kinder-+und+Hausm%C3%A4rchen+aus+Tirol&rft.pages=130-139&rft.place=Innsbruck&rft.pub=Wagner%27sche+Buchhandlung" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Die Brüder Grimm weisen darauf hin, dass ähnliche Begriffe im Deutschen bereits im 18. Jahrhundert nachzuweisen sind, etwa „Aschepuddel“ als „ein geringfügiges unreines Mädchen“ in Johann Georg Estor: „Versuch eines Oberhessischen Wörterbuchs“. In: Ders.: <i>Der Teutschen rechtsgelahrheit</i>. Bd. 3. Frankfurt am Main 1767, S. 1403–1424, hier S. 1403. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutschestextarchiv.de/estor_rechtsgelehrsamkeit03_1767/1427">Online im Dt. Textarchiv.</a></span>
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<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm</cite>. <span style="white-space:nowrap">Sp.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>581</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Aschenputtel&rft.btitle=Deutsches+W%C3%B6rterbuch+von+Jacob+und+Wilhelm+Grimm&rft.genre=book" style="display:none"> </span></span>
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<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">siehe zu diesem Norbert H. Ott: <cite style="font-style:italic">(Meister)Sigeher</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Neue_Deutsche_Biographie" title="Neue Deutsche Biographie">Neue Deutsche Biographie</a></cite>. (NDB). <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>24</span>. Duncker & Humblot, Berlin 2010, ISBN 978-3-428-11205-0, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>397</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-biographie.de/gnd118614150.html#ndbcontent">deutsche-biographie.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Aschenputtel&rft.atitle=%28Meister%29Sigeher&rft.au=Norbert+H.+Ott&rft.btitle=Neue+Deutsche+Biographie&rft.date=2010&rft.genre=book&rft.isbn=9783428112050&rft.pages=397&rft.place=Berlin&rft.pub=Duncker+%26+Humblot&rft.volume=24" style="display:none"> </span></span>
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